Musik, Klimakrise, Massenaussterben: Klimasongs & Co

Willkommen bei diesem work-in-progress-Webprojekt „Musik und Klimakrise“ (MuKk) bzw. „Klimasongs.de“/ „Klimasongs.at“, welches die Aktivitäten/Projekte von Musiker:innen und der Musikbranche dokumentiert betreffend die Überlebenskrise der Menschheit, deren Symptome die begonnene Klimakatastrophe und das Sechste Massenaussterben sind.

Keimzelle dieses Projektes ist ein für die „Lectures For Future“ stetig weiter entwickelter Vortrag des promovierten Musikwissenschaftlers, Komponisten und Zukunftsaktivisten Marc Pendzich, der hier die Schnittstelle seiner Interessengebiete Musik/ Musiker:innen/ Musikbranche und Überlebenskrise der Menschheit zur Erforschung zusammenbringt und auf dieser Website entsprechende musikbezogene Projekte/Werke/Statements/Ambitionen dokumentiert.

Seit 2022 kümmert sich der Musiklehrer, Liedermacher, Musiker, studierte Ökonom und Zukunftsaktivist Peter Czermak das Webportal erweiternd um die Dokumentation österreichischer Klimasongs (auch: klimasongs.at).

Aktuell hinzugefügt, Juni/Juli 2024: Angesichts der Rekorde rund um Privatjets beim Superbowl, Swifts Flugkilometer und dem Einfliegen von weit mehr als 10.000 US-Swifties bei Europa-Konzerten kann von einer Trendwende hin zu Zukunftsfähigkeit der Musikbranche bzw. des Live-Entertainments nicht einmal im Ansatz die Rede sein, siehe Abschnitt Live-Entertainment 2024: Monströse Rekorde. | Auch gibt es jetzt eine „Hall of Fame“ der Klimasongs.

Start dieses Webprojekts: 10.06.2021 | Letzte Änderung: 23.07.2024 – Updates der Website.

Dieses Webprojekt Musik-und-Klimakrise.de (MuKk) geht im Wesentlichen zwei Fragen auf den Grund:

1. „Where are all the Climate Songs?“

  • „Musicians have written exhilarating protest songs about everything from civil rights to apartheid. Yet no-one’s managed a popular song about what’s meant to be the most important issue of our time“ (Marshall 2015).

Wenn man sich klarmacht, dass es Tonnen an politischer/politisierter Musik in der (Pop-)Musikhistorie des 20. Jahrhunderts gibt, scheinen Musiker:innen heute vergleichsweise still zu sein. Das ist auf den ersten Blick überraschend, weil Musik aufgrund des Faktors „Emotionalisierung“ eine durchaus hohe soziologisch-politische Wirkung besitzt, die generell geeignet scheint, um à la „We Are The World“ der Klimakatastrophe und dem Sechsten Massenaussterben zu begegnen.
Nutzen Musiker:innen ihre mächtige Stimme zu wenig – und wenn diese Beobachtung zutreffend sein sollte: Warum ist das so?

2. Wie kann eine zukunftsfähige, emissionsfreie Musikindustrie inkl. Live-Entertainment aussehen?

Wie alle anderen Lebens- und Wirtschaftsbereiche auch, haben die Musikkultur und Musikwirtschaft in all ihren Facetten zukunftsfähig Ressourcen-schonend und CO2-emissionsfrei zu agieren. Dieses Webprojekt dokumentiert den Stand der Dinge in Sachen „ökologische Transformation der Musikindustrie“.


Quellen des Abschnitts „Einführung“